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Was ist Bernstein und wer war Bernstein?

mayo 11, 2018

Taller de idioma alemán: aprendemos con la historia.

Video https://www.youtube.com/watch?v=n4cwqZKwYBY

Video Bernstein https://www.youtube.com/watch?v=N-nxhuY82_c

Bernstein ist ein fossiles Baumharz damaliger Bernsteinkiefern, die vor 30 bis 50 Millionen von Jahren im Süden Skandinaviens beheimatet waren. Wurden diese Nadelbäume beschädigt, trat das flüssige Harz aus der Baumrinde heraus und schloss dabei Insekten und Pflanzenteile ein. An der Luft trockneten die Harztropfen rasch. Im Laufe der Zeit versank der Nadelwald im Meer. So wurde das getrocknete Harz durch die Weltmeere an Land geschwemmt. Wenn im Bernstein Einschlüsse (z.B. Blätter oder  Insekten) zu beobachten sind, werden diese als Inklusen bezeichnet.  [Harz = resina, en especial de coníferas]

Die Farbe des “Edelsteins” reicht von Weiß über Gold bis hin zu Rotbraun und Schwarz. Die Oberfläche kann sich rau, glänzend oder matt anfühlen. Manchmal ist der Bernstein milchig oder aber ganz durchscheinend, wodurch Inklusen besonders schön zur Geltung kommen. Doch nur ein Bernstein von über Tausend enthält ein Fossil. Bernstein schwimmt nur in Salzwasser.  Bernstein brennt ruhig mit ein wenig rußender Flamme vor sich hin. Ab 170° bis 200° C verformt sich der von Natur aus weiche Stein und beginnt bei Temperaturen über 300° C zu schmelzen.

  • Bernstein duftet– In erhitztem Zustand verströmt Bernstein einen aromatisch holz-harzigen Duft aus, was ein weiteres Merkmal des wunderschönen Schmucksteins darstellt. Die Ägypter bezeichneten Bernstein als “Sonnenstein” und verwendeten ihn zur Heilräucherung und als Verbindung zu den Göttern. Streichen Sie mit der Flamme eines Feuerzeugs über den Bernstein und schnuppern Sie vorsichtig.
  • Bernstein elektrisch– Wenn Sie Bernstein mit Textilien wie Wolle oder Seide abreiben, lädt sich dieser elektrostatisch auf. Kleine Papierfetzen und dergleichen werden somit angezogen.
  • Bernstein Klopftest– Manche klopfen oder reiben das Fundstück an den Zähnen, um Stein von Bernstein zu unterscheiden. Bernstein fühlt sich weicher an als Stein, der vergleichsweise hart auf dem Zahn klackert.

Bernstein hat in den letzten Jahren ungeheuer an Wert gewonnen. Wegen der großen Nachfrage kostet ein Gramm Bernstein oft mehr als ein Gramm Gold. Grund ist die Nachfrage aus arabischen Ländern und vor allem aus China.

Auf Römö gibt es einen offiziellen FKK Strand, der wenn es Windstille ist, als einer der besten Strände Dänemarks beschrieben wird. [ FKK = Freikörperkultur ]

 Aufgrund seiner nicht eindeutig definierbaren Zusammensetzung ist Bernstein nicht als eigenständige Mineralsorte anerkannt. Für die Wissenschaft, insbesondere für die Paläontologie, ist Bernstein mit Einschlüssen von Interesse. Diese Inklusen sind Fossilien von kleinen Tieren oder Pflanzenteilen, deren Reste im Bernstein seit Jahrmillionen perfekt erhalten sind.   [ Inkluse = cosa encerrada ].

Die deutsche Bezeichnung Bernstein (in Preußen früher auch Börnstein genannt) ist entlehnt von bernen, ‚brennen‘, und auf die auffällige Brennbarkeit dieses „Steins“ zurückzuführen. Andere im deutschsprachigen Raum historisch verwendete Namen sind  augsteinbrennsteincacabreglaerelynkurer und amber. Das altgriechische Wort für Bernstein ist elektron (ἤλεκτρον), was mit „Hellgold“ übersetzt werden kann. Das Phänomen der statischen Elektrizität beim Reiben von Bernstein mit bestimmten Materialien war bereits Thales von Milet bekannt. Damit konnte das griechische Wort für Bernstein zum modernen Namensgeber des Elementarteilchens Elektron und der Elektrizität werden.

Die Handelswege des Bernsteins werden als Bernsteinstraßen bezeichnet.

Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) berichtet, dass Bernstein von der Ostseeküste nach Aquileia gebracht worden sei. Die bedeutsame Bernsteinhandelsroute überquerte bei Carnuntum östlich Wiens die Donau und führte ab hier als römische Bernsteinstraße über Ungarn, Slowenien nach Aquileia in Italien. Als wichtige Verkehrsroute wurde sie an das römische Straßennetz (s. a. Römerstraßen) angebunden. Auf verschiedenen Routen kam auch Bernstein von Hamburg nach Marseille.

Im 18. Jahrhundert ließ der preußische König Friedrich I. das Bernsteinzimmer für sein Charlottenburger Schloss in Berlin einrichten, das 1712 fertiggestellt wurde. 1716 verschenkte sein Sohn das Zimmer an den russischen Zaren Peter I. Später wurde es in den Katharinenpalast bei St. Petersburg eingebaut, im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen geraubt und nach Königsberg gebracht. Seit 1945 ist es verschollen. Königsberg heißt heute Kaliningrad und gehört zu Russland.-

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Eduard Bernstein (1850 – 1932)  

Er brach als erster Sozialdemokrat mit der marxistischen These vom zwangsläufigen Untergang des Kapitalismus, er betonte den Wert der Demokratie und stellte den reformerischen Fortschritt über das folgenlose Schwadronieren von der Revolution. Das ist sein bleibendes Verdienst. Außerdem wandte er sich schon 1913 gegen die deutsche Rüstungspolitik und drang nach 1918 auf eine Veröffentlichung der Dokumente zur deutschen Kriegsschuld.

Der Sohn eines jüdischen Lokomotivführers arbeitete zunächst als Bankkaufmann, schloss sich aber schon 1872 der Arbeiterpartei an, im Alter von 22 Jahren. Sechs Jahre später wurde er in der Schweiz erst Privatsekretär des sozialdemokratischen Mäzens Karl Höchberg, dann Redakteur der Wochenschrift „Der Sozialdemokrat“, die seine Parteifreunde während des Sozialistengesetzes nach Deutschland schmuggelten.

Die Berliner Regierung ärgerte sich sehr über das Blatt, wohl auch, weil es mit seiner vergleichsweise gemäßigten Linie breite Bevölkerungsschichten ansprach. Auf deutsches Drängen wiesen die Schweizer Behörden den missliebigen Publizisten schließlich aus. Er ging für zwölf Jahre nach London. Durch gründliches Studium statistischer Quellen widerlegte er die „Verelendungstheorie“, wonach durch den kapitalistischen Konzentrationsprozess immer größere Bevölkerungsteile ins

Proletariat hinabsinken. Deshalb werde der Kapitalismus auch nicht wie erwartet in naher Zukunft untergehen. Das war ein Angriff auch auf die Parteispitze um Bebel, die ihre Anhängerschaft mit der Aussicht auf diesen „großen Kladderadatsch“ bei Laune hielt – ohne freilich selbst eine Revolution voranzutreiben.

Fortschritte versprach er sich vor allem vom allgemeinen und gleichen Wahlrecht, für das er in Preußen sogar jenen Generalstreik führen wollte, den sonst nur der radikale Parteiflügel propagierte. Im Ersten Weltkrieg führte ihn der Widerstand gegen die Politik des „Burgfriedens“ für kurze Zeit an der Seite Rosa Luxemburgs in die USPD, eine Linksabspaltung der Partei. Trotz seiner insgesamt positiven Sicht auf den Kapitalismus trat er für eine Vergesellschaftung von Monopolbetrieben ein.

Gleichwohl machte er sich mit seinem Aufbegehren gegen alte Dogmen nicht nur den linken Flügel um Luxemburg zum Feind, sondern auch die Führungsriege der Partei. Da half auch seine große Rechtfertigungsschrift nichts, die 1899 unter dem Titel „Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie“ erschien.

Der Konflikt schwelt in der Sozialdemokratie bis heute. In der Praxis behielt Bernstein auf der ganzen Linie recht. Die SPD übernahm nach 1918 praktische Regierungsverantwortung und verteidigte die Republik gegen die Radikalen von rechts und links. Sie stimmte, anders als die verbliebenen „Liberalen“, 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz und bewährte sich als die Partei der Freiheit. Sie versöhnte sich im Godesberger Programm von 1959 mit Kapitalismus und Marktwirtschaft.

Vokabular :  

Führungsriege = los rangos o equipos directivos.            

“Die Voraussetzungen…” = Las premisas del socialismo y las tareas de la socialdemocracia” (1899).                                        Burgfrieden= tregua interior, paz interna frente a la pugna de intereses sociales y políticos. Reclamada por el emperador alemán a comienzos de la guerra en 1914.

Als Burgfriedenspolitik (oder kurz Burgfrieden) wird das Zurückstellen innenpolitischer Konflikte und wirtschaftlicher Auseinandersetzungen im Deutschen Kaiserreich während des Ersten Weltkriegs bezeichnet. In Frankreich wurde zur selben Zeit der Begriff Union sacrée und in Portugal der Begriff União Sagrada gebräuchlich.

Die Metapher einer Burgfriedenspolitik wird bis heute immer wieder aufgegriffen, um in unterschiedlichen Situationen eine jeweils konsequentere Oppositionspolitik einzufordern.

Vor Beginn des Ersten Weltkrieges gab es in der Sozialdemokratie eine streng antimilitaristische und friedenspolitische Haltung, die auf internationalen Konferenzen der Zweiten Internationale wie in Stuttgart 1907 und in Basel 1912 festgeschrieben wurde. Genaue Maßnahmen, einen europäischen Frieden seitens der Arbeiterbewegung zu erzwingen, wurden jedoch nicht festgelegt.

Am 4. August 1914 versammelte Kaiser Wilhelm II. in Berlin die Vertreter aller im Reichstag vertretenen Parteien um sich und erklärte in einer Thronrede:

„Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche! Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.“

Diese von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg formulierten Sätze trafen bei den Parlamentariern selbst von der oppositionellen SPD – der stärksten Fraktion im Reichstag – auf fast ungeteilte Zustimmung. Ein zentraler Grund dafür war, dass es der Regierung während der Julikrise gelungen war, die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass das Deutsche Kaiserreich sich in einem Verteidigungskrieg gegen Russland befände. Dies galt auch für weite Teile der SPD und die ihnen nahestehenden Gewerkschaften. Das Parlament stimmte daher – bei zwei Enthaltungen – geschlossen für die zur Kriegsführung benötigten Kriegskredite.[1] Russland unter der Herrschaft des Zaren war für die Sozialdemokratie schon lange vor 1914 der Inbegriff für Unterdrückung und Reaktion. Bereits Karl Marx bezeichnete das Zarenreich als Hort der Reaktion. So wiederholte August Bebel auf dem Essener Parteitag 1907 die Kernaussagen seiner berühmten „Flintenrede“ aus einer Reichstagssitzung im Jahr 1904, er wolle bei einem Angriff auf Deutschland wie alle anderen das „Vaterland“ verteidigen, und ergänzte sie mit dem expliziten Hinweis auf einen Angriff Russlands, welches er als „Feind aller Kultur und aller Unterdrückten“ bezeichnete.-

Quelle: Wikipaedia



 

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